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Firmware-Upload

Das Aufspielen von neuer Firmware auf den LPC 1758 besteht aus 2 Schritten:

1. Aufspielen des Bootloaders

Für das Aufspielen des Bootloaders ist ein spezielles Programmiergerät erforderlich. Über die 1.27mm-Stiftleiste kann der Controller (per JTAG) programmiert werden.

Alternativ geht es auch mit dem werksseitig in die CPU integrierten seriellen Bootloader und der auf Lötpads (RXD, TXD, RESET, ISP und Masse) herausgeführten ISP-Schnittstelle. Unter Verwendung dieser Pads kann der Bootloader z.B. mit dem Programm "lpc21isp" in die CPU programmiert werden. Erforderlich ist dazu lediglich ein RS-232 Pegelwandler auf 3,3 V (z.B. MAX3232A).

WARNUNG: Die Pads keinesfalls direkt mit dem PCs bzw. einem USB-seriell Wandler verbinden, dies würde den Controller zerstören! Nur 3,3 V Logik verwenden.

2. Firmware-Upload

Wenn der Bootloader aufgespielt wurde, ist der Firmware-Upload kinderleicht. Beim Einstecken des SDRs in den USB-Port wird der Taster gedrückt gehalten. Daraufhin meldet sich das SDR als USB-Massenspeicher am PC. Auf dem Laufwerk befindet sich die alte Firmware. Die Datei muss nun gelöscht werden und die gewünschte neue Firmware (.bin) wird auf das Laufwerk kopiert. Nach 10 Sekunden Wartezeit kann das SDR wieder vom USB getrennt werden. Beim nächsten Einstecken (ohne gedrückten Taster) wird die neu aufgespielte Firmware ausgeführt.

Die aktuelle Version der SDR-Firmware kann man hier herunterladen.

Bei der allerersten Verwendung nach dem Aufbau des SDR ist es nötig den CPLD-Baustein zu programmieren. Dazu wird zunächst eine spezielle Firmware aufgespielt, die den CPLD programmiert. Die Vorgehensweise hierzu wird auf der Seite CPLD Programmierung erläutert.


Firmware mit DSP-Funktion

Auf einer vollständig neu geschriebenen Software basiert diese Firmware die selbständig (ohne Software auf dem PC) AM-, FM- und SSB-Signale dekodiert. Die Ausgabe des NF-Signals erfolgt über eine zweite emulierte USB-Soundkarte mit 12 kHz Abtastrate. Parallel zur NF werden auch weiterhin die I/Q-Signale auf der ersten Soundkarte ausgegeben. Die DSP-Funktion ist nur dann verfügbar, wenn die I/Q-Signale mit 48 kHz abgetastet werden.

Mit dieser Firmware lassen sich Programme nutzen die als Eingangssignal die NF eines Empfängers erwarten. Prominentes Beispiel ist hier das erstklassige Programm fldigi für die digitalen Betriebsarten. Unter Linux funktioniert fldigi bereits perfekt mit dem FiFi-SDR zusammen, wenn man die libhamlib-Library ab Version 1.2.13 einsetzt. Ab dieser Version ist in der libhamlib Unterstützung für die Test-Firmware des FiFi-SDR eingebaut. Da fldigi unter Windows die libhamlib statisch linkt, müssen wir noch solange warten bis eine neue Version von fldigi mit der libhamlib 1.2.13 erscheint :-(

Ein Problem mit Quisk ist gelöst: Der Fehler lag in unserem Hardware-Script. Siehe [384]

SVN-Version

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Kommentar

472

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Beansprucht etwas weniger USB-Bandbreite.
Breitband-FM-Dekoder (Radio-Empfang) wird jetzt gleich beim ersten Versuch korrekt aktiviert. (rockprog -w --demod --demodmode=wbfm)
DSP-Soundkarte arbeitet jetzt mit 48 kHz statt 12 kHz'''

463

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Rücknahme einiger Änderungen an den USB-Audio-Deskriptoren sichert weiterhin Kompatibiltät mit RJ10FiFi
Keine Funktionsänderungen gegenüber Version 461.

461

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Erste brauchbare AGC für SSB-Betrieb. Verbesserung der Bedienbarkeit über Standard-Audio-Steuerung von Linux und Windows.

448

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Behebt den Fehler der das Wiederanlaufen des FiFi-SDR beim Warmstart des PC verhinderte.

445

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Codec-Ansteuerung verbessert. Systemtakt geschickter gewählt.

418

Kein Binary

Universelle Firmware für alle Hardware-Varianten.

380

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USB Suspend/Resume implementiert. Auf unmodifizierter Hardware werden 2.5 mA im Suspend erreicht. Mit leichten HW-Modifikationen sind es 450 µA.

374

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Umstellung des Schedulers auf RTX (http://www.keil.com/pr/article/1253.htm). Wegen CMSIS-RTOS kann aber weiterhin FreeRTOS verwendet werden.
Außerdem wurde ein kleiner Fehler bei der 16/32-Bit-Umschaltung beseitigt.

372

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Erste Version der neuen Firmware. Unterstützt 16- und 32-Bit-Formate für die I/Q-Signale.

Die nachfolgenden Versionen basieren auf einer alten Test-Firmware und werden nicht weiterentwickelt. Diese Versionen enthalten noch keinen FM-Demodulator.

334

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Nachziehen von Fehlerkorrekturen aus Haupt-Firmware. Siehe 327, 329, 332.

282

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Anpassungen an neue Version der libhamlib.

Alte Firmware ohne DSP-Funktion (nur für FiFi-SDR 1.x!)

Die nachfolgende Tabelle listet die bisherigen Firmware-Versionen auf. Änderungen gegenüber der Vorgängerversion werden in einer Spalte kurz beschrieben. Zum einen soll die Tabelle Hinweise bei einem Update geben, zum anderen kann sie bei möglichen Fehlern helfen den Verursacher durch Wechsel zu älteren Versionen auf eine bestimmte Änderung einzugrenzen. Versionen die für ein Update gedacht sind sind farblich hervorgehoben. Die übrigen Versionen sind Zwischenstände die normalerweise nicht verwendet werden sollten. Anklicken der Versionsnummer führt zum Log-Eintrag mit den Änderungen, der Direkt-Link erlaubt direkt das Herunterladen der Firmware.

SVN-Version

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357

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Den Pin X6.8 (bzw. SV1.12 auf dem Preselektor) kann man nun mit dem PTT-Schalter aus der PC-Anwendung heraus steuern. Der Pin ist high wenn die PTT aktiviert ist.

Der Pin ist Teil des 4-Bit-Bitmusters für den Preselektor (presel_mode=1), er wird aber beim FiFi-Preselektor (braucht drei Leitungen) nicht verwendet. Für presel_mode=1 bleibt alles beim Alten. Um die PTT-Funktion zu nutzen, muß mit rockprog der Modus 3 eingestellt werden. Für den Betrieb mit dem FiFi-Preselektor bedeutet dieser Modus keine Einschränkung.

rockprog -w --presel --mode=3

343

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Korrigiert den Fehler aus Firmware 336. Rockprog kann den Offset wieder setzen (rockprog --offset ...)

336

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Schnelle aufeinanderfolgende Parameteränderungen (z.B. mit CFGSR) konnten manchmal zum Absturz der Firmware führen. Änderungen werden nun erst mit einer Verzögerung von einer Sekunde nach der letzten Änderung gesammelt gespeichert.

Achtung: In dieser Firmware läßt sich der Frequenzoffset nicht mit rockprog ändern! Bitte eine neuere Firmware verwenden''

332

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Diese Version beseitigt einen schweren Fehler in der Frequenzeinstellung. Durch einen Fehler beim Abspeichern des "Smoothtune"-Wertes für den Si570 konnte es vorkommen daß der VCO bei kleinen Frequenzänderungen auf seine Werksvoreinstellung zurück sprang. Erst eine Änderung um einen größeren Frequenzschritt konnte den VCO wieder auf die richtige Frequenz bringen,

329

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Quarz-Kalibrierung kann nun auch mit CFGSR bewerkstelligt werden.

324

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Kleine Änderung für Verstärkungsumschaltung der Soundkarte. 0/-6 dB scheint verträglicher mit Linux als +6/0 dB...

316

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Versionsnummer für Softrock-Emulation auf V17.1 geändert (bisher V15.12). Tools wie Freds CFGSR können anhand der Nummer 17.x das FiFi-SDR erkennen und seine Sonderfunktionen unterstützen.

307

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0/6-dB-Schalter per Softrock-Interface steuerbar. Unterstützung dafür existiert in Quisk und Hamlib.

302

kein Binary

Neue Version von CMSIS. Neuer Device-Header. Keine funktionale Änderung.

297

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Im FiFi-SDR kann ein Frequenz-Offset hinterlegt werden, der bei der Einstellung des VCO berücksichtigt wird. Der Offset konnte zwar früher schon gesetzt werden, wird aber erst ab dieser Version bei der Einstellung der Frequenz verwendet. Treiber für das FiFi-SDR müssen diesen Offset auslesen und bei der Frequenzeinstellung berücksichtigen. Der bekannte Treiber ExtIO_Si570.dll macht das, ebenso der Quisk-Treiber.

294

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Der SVN-Versionsstand der Quellen aus denen die Firmware gebaut wurde ist auslesbar. Falls die Quellen gegenüber dem SVN-Stand vor der Übersetzung geändert wurden wird das allerdings nicht angezeigt (Versionsnummer bleibt gleich).

293

kein Binary

Die Standardwerte für den Preselektor entsprechen nun dem letzten Stand des FiFi-Preselektors.

Nach einem Firmware-Update werden diese geänderten Werte allerdings nicht automatisch eingestellt, da die bisherigen Werte nicht angetastet werden! Wer sein bestehendes SDR auf den aktuellen Stand bringen will, sollte dafür rockprog verwenden. Es gibt inzwischen auch eine Version des Tools für Windows die mit der normalen libusb-0.1 auskommt.

258

kein Binary

Audio-Interrupt wieder entfernt. Wird nicht unterstützt.

253

kein Binary

Kleiner Fehler beseitigt

248

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Änderung für USB-Audio-Interface: Neuer Interrupt-Endpoint.

Es hat sich aber gezeigt daß er zwar unter Linux abgefragt wird, aber nicht unter Windows. Wird daher bei nächster Gelegenheit wieder entfernt.

247

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Sehr viele interne Änderungen im Zusammenhang mit dem RTOS. Keine geänderte Funktion.

246

Kein Binary

Mechanismus zum Auslesen der SVN-Versionsnummer eingebaut. Derzeit wird noch 0 ausgegeben.

242

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Vorgaben für Preselektor. Name für Soundkarte in USB-Deskriptoren eingebaut.

235

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Seitenbandtausch für Empfang auf 3. Oberwelle (erfordert CPLD-Update).

Die dritte bisher freie Steuerleitung zwischen CPU und CPLD wird nun dazu genutzt um das CPLD zum Tausch der Seitenbänder (Vertauschen von I und Q) zu bewegen.

225

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Simplen Stromsparmodus für CPU wieder aktiviert (spart 20mA)

215

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Schwerer Fehler bei Frequenzeinstellung beseitigt (hin und wieder sprang der Si570 auf Factory Defaults).
Neuer USB-String für Hersteller (siehe Lizenzbedingungen von Objective Development).
Auslesen der Factory-Default-Frequenz, ermöglicht automatischen Quarzabgleich mit Rockprog.

213

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Fehler mit Interrupt-Priorität behoben. Änderung zu Codec-Powerdown wieder rückgängig gemacht.

212

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Große Änderung bei der Audio-DMA. Ab jetzt funktioniert DRM!

Last modified 10 months ago Last modified on Jul 31, 2016 4:23:49 PM