Wettersatellitenempfang unter Linux

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Wettersatellitenempfang unter Linux

Beitragvon DF3DCB » Sonntag 17. September 2006, 20:51

Hallo,

auch für den Satellitenempfang hab ich etwas Interessantes gefunden. Wir sollten das demnächst mal ausprobieren! Die Hardware ist ja vollständig.

http://www.wxtoimg.com/

Es wäre schön, wenn sich die Pinguinenthusiasten damit schon ein wenig vertraut machen könnten ;-)

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Wetterstations - PC fertig

Beitragvon DL1DOW » Donnerstag 30. November 2006, 17:07

Hallo miteinander,

endlich kann ich stolz verkünden, daß der Stations-PC von der Hardwareseite fertig ist.

Hier mal eine kurze Übersicht über das Teil:

PCU: Pentium III 750 MHz
RAM: 1GB
HDD: 4GB
Anschlüsse: 5x USB 1.1, 2x RS232, 1 LPT, Gameport, 2x PS/2 für Maus und Tastatur; BIOS unterstützt aber auch USB-Tastatur, Netzwerk 100MBit.
CDR: 32fach
GFX-Karte: S3 Virge 4MB (sollte also unter keinem Linux irgendwelche Probleme bereiten)
Soundkarte: Typ unbekannt


Lüfter und Netzteil laufen schon problemlos seit ein paar Stunden, wobei ich vorschlage, daß der Dauertest bei jemandem stattfindet, der auch über eine Tastatur und einen Monitor verfügt.

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Re: Wetterstations - PC fertig

Beitragvon DG2DBT » Donnerstag 30. November 2006, 23:59

Hallo,

das klingt nicht übel.

Aber eine 4GB HDD finde ich auf Dauer etwas unterdimensioniert.
Hierbei wird es schwer fallen eine Partitionierung zu finden wo das Betriebssystem, die Homeverzeichnisse, der Swapspace und die anfallenden Daten optimal verteilt werden.
Auch wenn eine Minimalpartitionierung stattfindet, so sollte man
a) versuchen eine größere Platte zu bekommen
b) eine zweite ins System hinzuzufügen und die Partitionen optimiert aufteilen

Christoph hatte doch noch eine größere HDD im Bestand. Ich schlage vor diese in den PC einzubauen.

Mit welchem Datenaufkommen wird gerechnet? Was zeigen Erfahrungswerte anderer Wetterstationen mit dem von uns eingesetzten Typ?

Bis denne,
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Rechnerausstattung Festplatte

Beitragvon DL1DOW » Freitag 1. Dezember 2006, 11:55

Hallo nochmal,

mir wäre es auch SEHR recht, wenn der Rechner mit zwei Festplatten ausgestattet würde. Auf die 2. würde das System, sobald es läuft, gespiegelt und diese anschließend abgeklemmt. Bei älteren Festplatten, die durchlaufen, müssen wir nämlich durchaus damit rechnen, daß sie nach einem Abschalten (Stromausfall o.ä.) nicht mehr anlaufen- da wäre es gut, nicht wieder alles neu aufsetzen zu müssen.

Also: Wer hat noch eine alte Festplatte (ab 4 GB), die er zur Verfügung stellen könnte?

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Zweite Festplatte vorhanden

Beitragvon DL1DOW » Donnerstag 7. Dezember 2006, 16:30

Hallo miteinander,

Glück und Zufall haben mir heute eine 10GB-Platte in die Hände gespielt. Damit sollten wir ausreichend ausgestattet sein.

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Re: Wettersatellitenempfang unter Linux

Beitragvon DG2DBT » Mittwoch 23. Mai 2007, 19:59

Hallo zusammen,

der Funktionsumfang dieser Software ist recht umfangreich.
Es existiert jede Menge Dokumentation.

Positiv ist das sie auch ohne grafische Ausgabe Daten verarbeiten kann.
Die Funktionen der Konsolenparameter müssen am besten vor Ort mit realen Satellitensignalen getestet werden. Alternativ könnten für den Einstieg in die Parametrierung des Programms Beispielsoundfiles von NOAA-Satelliten in einer hochwertigen Qualität (keine Komprimierung - am besten WAV-Dateien) hilfreich sein.

Hat von Euch jemand die Software schon ausgiebiger getestet?

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Tobias (DG2DBT)


DF3DCB hat geschrieben:Hallo,

auch für den Satellitenempfang hab ich etwas Interessantes gefunden. Wir sollten das demnächst mal ausprobieren! Die Hardware ist ja vollständig.

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Bilder werden erzeugt

Beitragvon DG2DBT » Samstag 1. September 2007, 18:34

Hallo,

langsam wird es Zeit auch für diese Baustelle einen Zwischenstatus
mitzuteilen.

Der Wettersatellitenempfänger R2FX und die Software wxtoimg sind seit
einigen Wochen im Einsatz.
Als Antenne wird die Turnstyle und der Rundstrahler im Diversity-
betrieb verwendet.

Der Empfänger arbeitet im Scanmodus auf mehreren NOAA-Frequenzen
im 137 Mhz-Bereich. Bei einer ausreichenden Feldstärke wird diese
Frequenz gelocked bis das Signal wieder schwächer wird. Dies ist
bei einem Satellitenüberflug der Fall. Leider auch bei lokalen
Störungen die noch lokalisiert werden müssen.

Die Software wxtoimg läuft im Batchmodus und übernimmt folgende
Aufgaben:

- Signalerkennung durch Carrier (2,4 kHz)
- Aufzeichnung als Soundfile (WAV)
- Dekodieren dieser Soundfiles
- Erstellung mehrer Grafiken (JPG)

Weitere Scripte übernehmen folgende Aufgaben:
- Bereitstellen des letzten Falschfarbenbilds für das WWW
- Das Falschfarbenbild für PR aufbereiten (verkleinern) und
im Filestore der Mailbox bereitstellen.

Nähere Details sollten der Doku entnommen werden.

Experimentell existiert zur Zeit ein Script welches alle 30 Sekunden
einen anderen Meßwert visualisiert. In der Rotation ist auch das
zuletzt empfangene NOAA-Satellitenbild in Falschfarben.
Dieses Script ist für das Forum der Schule gedacht wo alle Meßwerte
automatisch angezeigt werden sollen.

http://o28.shacknet.nu/wetterstation/gymslwetter.php

Möchte man alle bis jetzt erstellten Bilder und die Sounddateien der letzten
sieben Tage betrachten:
http://o28.shacknet.nu/wxpics

Es gibt aber noch viel zu tun:
- Wieso unterbricht der Empfänger schon mal den Scanmodus und muß dann
manuell gestartet werden?
- Wie kann die Bildqualität bei niedriger Elevation verbessert werden
(QFH-Antenne testen)? Bei der Tallage sicher kaum möglich.
- Können die lokalen Störungen lokalisiert und minimiert werden?
- vieles mehr

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